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Mit Platzwechsel zum Erfolg - ein schöner Fang für Julius

Mit meinem treuen Teamkollegen Daniel packte ich Ende Mai unser Tackle, denn es ging für fünf Nächte an einen etwa 60ha großen See nach Frankreich. Da man im Mai meist große Wettersprünge von hohen zu milden Temperaturen hat, mussten wir uns zuvor einen richtigen guten Plan ausdenken. Wir stellten uns die Frage, ob wir eher in den tiefen Seebereichen oder eher doch im Flachwasser angeln sollten. Nach mehreren Tagen und vielen Gedanken später, trafen wir die Entscheidung zunächst im tiefen Seebereich zu angeln und falls wir nichts fangen würden, nach etwa zwei Nächten in den Flachwasserbereich zu wechseln.

Am Wasser angekommen, bauten wir zunächst unser Camp auf, bereiteten unser Tackle vor und unser Abenteuer konnte beginnen. Unser Plan war es zwei große Futterplätze anzulegen und die Fische mit zwei verschiedenen Partikelmixen anzulocken. Beide Spotmixe wurden uns von unserem Kooperationspartner FutterXL zur Verfügung gestellt. Der eine Futtermix bestand aus Tigernüssen, Kichererbsen und Hanfpartikeln. Der andere bestand zum Großteil zusätzlich noch aus gelbem Mais. Bevor wir unseren Trip starteten, legten wir die Partikelmixe zuvor zwei Tage lang in Wasser ein. Anschließend kochten wir die Partikel 45 Minuten lang auf dem Herd ab.

 

Zusätzlich versüßten wir den Spotmix noch mit einigen Liquids. Neben unserem Spotmix, welchen wir mit der Spomb auf etwa 80 Meter Entfernung angelegt hatten, setzten wir noch auf 16mm und 18mm Boilies mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Den einen Spot haben wir mit fischigen- und den anderen mit fruchtigen Boilies befüttert. Leider konnten wir in den ersten beiden Tagen und Nächten nur zwei Brassen und einen kleinen Wels verbuchen. Also hielten wir an unserem Plan fest und wir wechselten am dritten Tag unser Lager und zogen in die Flachwasserbereiche. Selbstverständlich ist dies sehr anstrengend und manchmal auch sehr nervenaufreibend. Aber wir versprachen uns dort den zuvor erhofften Erfolg. Im Flachwasser setzten wir auf dieselbe Taktik wie bereits im tiefen Seebereich.

Und diesmal ging die Taktik auf.

Nachdem wir die Ruten platziert und unsere Plätze befüttert hatten, dauerte es gerade mal eine Stunde bis wir den ersten Karpfen im Kescher landen konnten. Es war ein sehenswerter Zeilenkarpfen, welcher einige sehr schöne Schuppen vorweisen konnte. In den nächsten beiden Nächten verbuchten wir insgesamt sieben weitere Karpfen. Durch den Platzwechsel konnten wir also doch noch den ein oder anderen Karpfen landen. Unser persönliches Highlight war ein großer Schuppenkarpfen, welcher gerade beim Einpacken der Ruten doch noch an den Haken ging.